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Motiv

Wege von Geflüchteten an deutsche Hochschulen (WeGe)

Willkommen auf der Homepage des WeGe-Projekts

Wir untersuchen die Studienvorbereitung und die Bedingungen des erfolgreichen Hochschulzugangs für Geflüchtete in Deutschland.

Auf dieser Seite können Sie sich über unsere Studie informieren und aktuelle Meldungen verfolgen. Für Teilnehmende wird es die Möglichkeit geben, Kontaktdaten zu aktualisieren. Zudem werden wir Sie hier über Ergebnisse, Publikationen und anstehende Veranstaltungen des Projekts informieren.

WeGe Flyer

Wie wird Hochschulbildung durch Geflüchtete gewertschätzt und welche Herausforderungen begegnen Ihnen auf dem Weg ins Studium? Explorative Studie in Global Education Review erschienen.

Die Situation von Studieninteressierten mit Fluchthintergrund war in Deutschland empirisch bisher wenig untersucht. Daher haben wir im Jahr 2017 eine explorative Studie durchgeführt und Interviews mit studieninteressierten Geflüchteten und Mitarbeiter*innen an Hochschulen und in Beratungseinrichtungen für eine Veröffentlichtung in der Fachzeitschrift Global Education Review analysiert. In diesem Beitrag werden zentrale Befunde, die auch in unserem DZHW-Brief 5/2018 dargestellt werden ausführlicher hergeleitet, beschrieben und in einen theoretischen Rahmen eingebettet. Dieser theoretische Rahmen fußt auf dem Capabilities Approach von Amartya Sen sowie auf der Pragmatic Sociology von Laurent Thévenot. Wir beschäftigen uns näher damit, wie Studieninteressierte mit Fluchthintergrund der Hochschulbildung Wertigkeit zuschreiben, welche Handlungslinien sie entwickeln, um dieses wertgeschätzte Ziel zu erreichen und welche Herausforderungen und Umwandlungsfaktoren von Bedeutung sind, wenn aus dem wertgeschätzten Ziel ein erfolgreich realisierter Übergang ins Hochschulstudium wird. Als besonders wichtig erweisen sich in diesem Zusammenhang, frühzeitige, klare und verlässliche Informationen für studieninteressierte Geflüchtete, ein motivierendes soziales Umfeld und nicht zuletzt bisweilen widersprüchliche rechtliche Rahmenbedingungen aus den Bereichen des Asyl-, Sozial- und Hochschulrechtes. Beispielsweise können Wohnsitzauflagen hohe Hürden darstellen und lange Pendelwege zur Folge haben.

MG

Study Preparation Survey: Befragungen an Studienkollegs und Hochschulen

Seit Mitte Oktober ist es nun endlich soweit: Wir befragen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer an Studienkollegs und an Hochschulen die sich gerade auf ein Studium in Deutschland vorbereiten. An mindestens fünf verschiedenen regionalen Clustern mit jeweils mehren Institutionen der Studienvorbereitung führen wir unseren "Study Preparation Survey" direkt bei den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern durch. Für die Möglichkeit uns direkt in den Kursen vorstellen zu können und für das Große Vertrauen, dass uns von Lehrenden und Teilnehmenden entgegengebracht wird, wollen wir uns sehr herzlich bedanken!

MG

Vortragspanel auf Konferenz des Netzwerk Fluchtforschung in Eichstätt organisiert

Vom 4. Bis zum 6. Oktober fand in Eichstätt die zweite Konferenz des Netzwerks für Fluchtforschung in Eichstätt statt. Vielfältige Panels behandelten Themen rund um Flucht und Asyl. Dabei waren unterschiedlichste Disziplinen und Schwerpunkte vertreten. Das WeGe-Projekt richtete bei der Konferenz ein eigenes Panel zum Thema „Studium nach der Flucht oder Zwangsmigration: Theoretische Perspektiven und empirische Probleme“ aus. Eingeleitet wurde es von einem Vortrag über den Einsatz zu episodischen Interviews und qualitativen Netzwerkkarten im Rahmen der Vorstudie des WeGe-Projektes. Anschließend stellte Dr. Katrin Sontag ihre Studie zur Situation von studieninteressierten Geflüchteten in Deutschland, der Schweiz und Frankreich vor. Lukas Engelmeier (Uni Bremen) und Noelia P. Streicher (Uni Oldenburg) präsentierten im dritten Vortrag ihr theoretisches und methodologisches Konzept des Forschungsprojektes „Erfahrungen geflüchteter Studierender (ErgeS)“. Wir bedanken uns bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für die spannenden Präsentationen und die konstruktive Diskussion im Anschluss. Das Projektteam nutzte darüber hinaus die Möglichkeit, die Keynotes von Prof. Dr. Cathryn Costello und Dr. Rose Jaji anzuhören und verschiedenste weitere Panels zu besuchen.

JB/MG