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Motiv

Wege von Geflüchteten an deutsche Hochschulen (WeGe)

Willkommen auf der Homepage des WeGe-Projekts

Wir untersuchen die Studienvorbereitung und die Bedingungen des erfolgreichen Hochschulzugangs für Geflüchtete in Deutschland.

Auf dieser Seite können Sie sich über unsere Studie informieren und aktuelle Meldungen verfolgen. Für Teilnehmende wird es die Möglichkeit geben, Kontaktdaten zu aktualisieren. Zudem werden wir Sie hier über Ergebnisse, Publikationen und anstehende Veranstaltungen des Projekts informieren.

WeGe Flyer

Study Preparation Survey: Befragungen an Studienkollegs und Hochschulen

Seit Mitte Oktober ist es nun endlich soweit: Wir befragen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer an Studienkollegs und an Hochschulen die sich gerade auf ein Studium in Deutschland vorbereiten. An mindestens fünf verschiedenen regionalen Clustern mit jeweils mehren Institutionen der Studienvorbereitung führen wir unseren "Study Preparation Survey" direkt bei den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern durch. Für die Möglichkeit uns direkt in den Kursen vorstellen zu können und für das Große Vertrauen, dass uns von Lehrenden und Teilnehmenden entgegengebracht wird, wollen wir uns sehr herzlich bedanken!

MG

Vortragspanel auf Konferenz des Netzwerk Fluchtforschung in Eichstätt organisiert

Vom 4. Bis zum 6. Oktober fand in Eichstätt die zweite Konferenz des Netzwerks für Fluchtforschung in Eichstätt statt. Vielfältige Panels behandelten Themen rund um Flucht und Asyl. Dabei waren unterschiedlichste Disziplinen und Schwerpunkte vertreten. Das WeGe-Projekt richtete bei der Konferenz ein eigenes Panel zum Thema „Studium nach der Flucht oder Zwangsmigration: Theoretische Perspektiven und empirische Probleme“ aus. Eingeleitet wurde es von einem Vortrag über den Einsatz zu episodischen Interviews und qualitativen Netzwerkkarten im Rahmen der Vorstudie des WeGe-Projektes. Anschließend stellte Dr. Katrin Sontag ihre Studie zur Situation von studieninteressierten Geflüchteten in Deutschland, der Schweiz und Frankreich vor. Lukas Engelmeier (Uni Bremen) und Noelia P. Streicher (Uni Oldenburg) präsentierten im dritten Vortrag ihr theoretisches und methodologisches Konzept des Forschungsprojektes „Erfahrungen geflüchteter Studierender (ErgeS)“. Wir bedanken uns bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für die spannenden Präsentationen und die konstruktive Diskussion im Anschluss. Das Projektteam nutzte darüber hinaus die Möglichkeit, die Keynotes von Prof. Dr. Cathryn Costello und Dr. Rose Jaji anzuhören und verschiedenste weitere Panels zu besuchen.

JB/MG

Bildung und Flucht auf DGS-Kongress in Göttingen

Vom 24. Bis 28. September fand in Göttingen der 39. Kongress der deutschen Gesellschaft für Soziologie mit dem Titel „Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen“ statt. Das WeGe-Projekt war dabei mit der Präsentation „Zwischen Partizipation und (Re)Traumatisierung – kritische Überlegungen zur reflektierten Forschung mit Geflüchteten“ im Panel „Empirische Fluchtforschung: Neue Datenquellen, methodische und forschungsethische Aspekte“ vertreten. Das Thema unserer Präsentation war unsere Vorbereitung auf besondere Bedingungen und Ansprüche der Forschung mit Geflüchteten für unsere qualitative Vorstudie. Basierend auf der Auseinandersetzung mit Literatur zu Fluchtforschung arbeiteten wir verschiedene Sensibilisierungsanlässe und Orientierungen heraus. So zeigen sich sowohl zur Nutzenorientierung, als auch im Rahmen der Reflektion der Zielgruppe große Unterschiede. Während insbesondere partizipative Studien stark den Nutzen für die konkreten Teilnehmer*innen betonen, orientieren sich andere Studien primär etwa an der Politikberatung oder wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn. Was die Reflektion der Zielgruppe angeht, liegt der Fokus teilweise stark auf forschungsethischen, auf der anderen Seite vorrangig auf forschungspraktischen Aspekten. In diesem Rahmen verorteten wir unsere qualitative Vorstudie und stellten sowohl unsere genaue Zielgruppe, als auch unser konkretes Sensibilisierungskonzept genauer vor. Über den Vortrag hinaus konnten wir weitere Panels, unter anderem zu Bildung und Flucht und empirischer Forschung mit Geflüchteten, besuchen. Wir bedanken uns bei den Veranstalter*innen und Vortragenden für die spannenden Panels und Vorträge.

JB